Die Benediktsregel

RB 72,5

Benediktsregel
72. Kapitel  
5. ihre körperlichen und charakterlichen Schwächen sollen sie mit unerschöpflicher Geduld ertragen;


Um die Schwächen der anderen Mitbrüder geht es an vielen Stellen der Regel.
Dabei meint Benedikt nicht bewusstes und grobes Fehlverhalten, sondern, wie er wörtlich nennt, charakterliche Veranlagungen.
Jeder soll so sein dürfen, wie er ist (natürlich innerhalb gewissen Maßgaben, wie bereits in den Kapiteln vorher erläutert). 
Mit der "unerschöpflichen Geduld" verwendet Benedikt wieder starke Worte. 
Er sagt nicht, dass man es einfach stoisch ertragen soll, sondern im Respekt des Anders-Seins auch einen inneren Weg für sich findet.

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